Deutscher Kinderschutzbund: Seit mehr als 20 Jahren untätig für die Menschenrechte?

Sehr geehrte Damen und Herren,

das untere Schreiben, datiert vom 10. Oktober 1986, erhielt ich von der Zentrale des Deutschen Kinderschutzbundes in Honnover.

Ich zitiere: "...Sie fordern, dass die Abschaffung der Kindertaufe in unser Programm aufgenommen wird. Hierbei ist sehr viel zu bedenken. Wir werden dieses tun, aber schnelle Entscheidungen sind bei dieser heiklen Frage nicht zu erwarten."

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2008, mehr als zwanzig Jahre sind also vergangen. "Schnelle Entscheidungen" waren nicht zu erwarten, aber wie lange dauern dann für den Kinderschutzbund "langsame" Entscheidungen. 30 Jahre? 40 Jahre? 50 Jahre?

Seitdem ist jedenfalls nichts geschehen. Vor einigen Monaten erhielt ich eine Zuschrift: "Bei Ihrer Forderung nach Abschaffung der Kindertaufe werden Sie beim Kinderschutzbund keinen Rückhalt finden."

Die selbsternannten "Interessenvertreter für Kinder" haben neben Ihren Versagen in Fragen der notwendigen Geburtenkontrolle also auch ihre Inkompentenz in Fragen der Religionsfreiheit unter Beweis gestellt.

Ein Armutszeugnis - nicht nur für den Kinderschutzbund sondern auch für unser Land.

Joachim Koßmann

 
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