Geburtenkontrolle
NATÜRLICHE AUSLESE

Fische, die zufällig diese Form hatten, konnten mit gleicher Kraft schneller schwimmen, ihren Feinden leichter entkommen und selbst besser jagen.

Alle anderen Fische konnten sich nicht auf Dauer etablieren und starben aus.

Die Natur experimentiert ohne Plan. Ergebnisse werden im Zufallsprinzip erzielt. Lebewesen, die nicht in diese Schemata passen, werden eleminiert.


Die Natur kümmert sich selbst um Geburtenkontrolle mit dem System der natürlichen Auslese. Nur kräftige und gesunde Lebewesen haben demnach das Recht zu leben und sich fortzupflanzen. Alle Schwachen werden getötet, Opfer von Krankheiten, insbesondere von Seuchen.

Damit die natürliche Auslese funktioniert, ist es notwendig. daß so viele Nachkommen wie möglich geboren werden. So laicht unser Fisch auf dem Bild bis zu 1.000 Eier, um einmal ein extremes Beispiel zu nennen.

Aber auch Menschen sind durchaus recht produktiv. Eine durchschnittliche Frau mit einem normalen Sexualleben würde ohne Verwendung von Verhütungsmitteln etwa zehnmal im Leben schwanger. Allerdings liegt schon die Säuglingssterblichkeit ohne medizinische Versorgung bei 60 %. Von den verbleibenden vier Kindern erreichen dann höchsten zwei bis drei die Geschlechtsreife. Daneben hat es aber auch immer Phasen eines Bevölkerungsrückgangs gegeben. So verlor Deutschland im 12. Jahrhundert durch Seuchen und Hungersnöte die Hälfte seiner Einwohner. Eine künstliche Geburtenkontrolle wäre in dieser Situation sogar absolut schädlich gewesen.

Das System der natürlichen Auslese funktioniert zwar, aber es ist äußerst grausam und ungerecht. Fortschritte im hygienischen Bereich und die Verbesserung der medizinischen Versorgung führten dann ab etwa 1900 zu einem drastischen Rückgang der Säuglingssterblichkeit, während die Geburtenraten noch über viele Jahrzehnte unverändert hoch blieben. SO VERVIERFACHTE SICH DANN DIE ERDBEVÖLKERUNG ALLEIN WÄHREND DES 20. JAHRHUNDERTS.

Wissenschaftler hatten zu spät erkannt, daß der medizinische und hygienische Fortschritt eine künstliche Geburtenregelung erfordert. Rassistische Politker und Kirchenfunktionäre kam das starke Bevölerungswachstum sogar gerade recht, weil sie hofften auf diese Weise ihre Macht noch weiter ausbauen zu können. Doch die Folgen sollten verheerend sein, was nicht nur die zwei Weltkriege des 20. Jahrhunderts beweisen...

Derzeit wächst die Erdbevölkerung um 75 Mio. Menschen im Jahr, was bedeutet, dass in jedem Jahr ein Land, welches fast der Größe der Bundesrepublik entspricht, dazukommt. Wie lange kann das noch gut gehen?



KÜNSTLICHE GEBURTENKONTROLLE


Die Notwendigkeit der künstlichen Geburtenkontrolle wird heute eigentlich von niemanden mehr angezweifelt. Das gilt ausdrücklich auch für Rassisten und religiöse Fanatiker, die zumindest solches von ihren Feinden verlangen. Jedoch ist ein Glaubenskrieg entbrannt, welche Methode, denn nun die beste ist...

DIE NATÜRLICHE METHODE:

Eine wirklich "natürliche Methode" gibt es nicht, da man zumindest ein Thermometer und einen Kalender benötigt. Es gibt sogar spezielle Computerprogramme, mit denen man die Fruchtbarkeitszyklen der Frau berechnen kann. Etwas noch Unnatürlicheres gibt es wohl gar nicht mehr.
Für die sog. natürliche Methode spricht, daß sie von den Menschen ein hohes Maß an Disziplin und zeitweise sexuelle Enthaltsamkeit erfordert, und auch frei ist von schädlichen Nebenwirkungen. Doch ist die sog. natürliche Methode äußerst unsicher und viele ungwollte Schwangerschaften treten auf. Aus diesem Grunde wird die "natürliche Methode" auch von der Kirche toleriert...

SEXUELLE ENTHALTSAMKEIT

Auch diese Methode ist von der Kirche erlaubt, wahrscheinlich weil die Kirche ganz genau weiß, daß sie für die meisten Menschen ohnehin nicht praktikabel ist. Es ist eigentlich schade, denn ein Leben ohne Sexualität ist um ein vielfaches angenehmer und lebenswerter. Vielleicht probieren Sie es sogar selbst einmal aus, Sie werden sehr positive Erfahrungen machen.

HOMOSEXUALITÄT

Nun, ob man homosexuell ist oder nicht, kann man sich natürlich nicht aussuchen. Desto höher enrwickelt eine Spezies ist, desto bedeutender wird die Rolle der Homosexualität. So sind homosexuelle Handlungen bei Affen völlig selbstverständlich. "Normalität" (wobei man "Normalität" in dicke Anführungszeichen zu setzen hat) ist Bisexualität. Ausschließliche hetero- oder homosexuelle Neigungen sind sogar ausgesprochen selten. Die meisten Menschen verdrängen ihre homosexuellen Neigungen auf Grund des gesellschaftlichen, kirchlichen und staatlichen Drucks. Doch wird das Thema "Homosexualität" zum Glück mehr und mehr enttabuisiert.

MEDIKAMENTE

Auch diese Methode ist nicht neu und nicht erst seit Erfindung der "Pille" aktuell. Die Indianerfrauen kauten schon die Blätter bestimmter Pflanzen, die eine empfängnisverhütende Wirkung hatten.

 

 

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