Die Notwendigkeit der künstlichen Geburtenkontrolle wird heute eigentlich von niemanden mehr angezweifelt. Das gilt ausdrücklich auch für Rassisten und religiöse Fanatiker, die zumindest solches von ihren Feinden verlangen. Jedoch ist ein Glaubenskrieg entbrannt, welche Methode, denn nun die beste ist...
DIE NATÜRLICHE METHODE:
Eine wirklich "natürliche Methode" gibt es nicht, da man zumindest ein Thermometer und einen Kalender benötigt. Es gibt sogar spezielle Computerprogramme, mit denen man die Fruchtbarkeitszyklen der Frau berechnen kann. Etwas noch Unnatürlicheres gibt es wohl gar nicht mehr.
Für die sog. natürliche Methode spricht, daß sie von den Menschen ein hohes Maß an Disziplin und zeitweise sexuelle Enthaltsamkeit erfordert, und auch frei ist von schädlichen Nebenwirkungen. Doch ist die sog. natürliche Methode äußerst unsicher und viele ungwollte Schwangerschaften treten auf. Aus diesem Grunde wird die "natürliche Methode" auch von der Kirche toleriert...
SEXUELLE ENTHALTSAMKEIT
Auch diese Methode ist von der Kirche erlaubt, wahrscheinlich weil die Kirche ganz genau weiß, daß sie für die meisten Menschen ohnehin nicht praktikabel ist. Es ist eigentlich schade, denn ein Leben ohne Sexualität ist um ein vielfaches angenehmer und lebenswerter. Vielleicht probieren Sie es sogar selbst einmal aus, Sie werden sehr positive Erfahrungen machen.
HOMOSEXUALITÄT
Nun, ob man homosexuell ist oder nicht, kann man sich natürlich nicht aussuchen. Desto höher enrwickelt eine Spezies ist, desto bedeutender wird die Rolle der Homosexualität. So sind homosexuelle Handlungen bei Affen völlig selbstverständlich. "Normalität" (wobei man "Normalität" in dicke Anführungszeichen zu setzen hat) ist Bisexualität. Ausschließliche hetero- oder homosexuelle Neigungen sind sogar ausgesprochen selten. Die meisten Menschen verdrängen ihre homosexuellen Neigungen auf Grund des gesellschaftlichen, kirchlichen und staatlichen Drucks. Doch wird das Thema "Homosexualität" zum Glück mehr und mehr enttabuisiert.
MEDIKAMENTE
Auch diese Methode ist nicht neu und nicht erst seit Erfindung der "Pille" aktuell. Die Indianerfrauen kauten schon die Blätter bestimmter Pflanzen, die eine empfängnisverhütende Wirkung hatten.