Kinderhilfsorganisationen für die sog. Dritte Welt

 

 

1. Die zunehmende Armut in der sog. Dritten Welt ist ein großes Problem, welche Lösungsansätze sehen Sie dafür?

 

2. Auch in den klassischen Industriestaaten verarmen immer größere Teile der Bevölkerung, vor allem durch die weiter eskalierende Massenarbeitslosigkeit. Hat die Lösung eigener Probleme Vorrang?

 

3. Die Weltbevölkerung hat sich innerhalb des 20. Jahrhunderts vervierfacht. Derzeit wächst die Erdbevölkerung um 75 Mio. Menschen im Jahr, dazu gibt es noch 50 Mio. Abtreibungen. Wie beurteilen Sie angesichts dieser Zahlen die Notwendigkeit einer strengen Geburtenkontrolle? In wie weit engagiert sich Ihre Organisation für Geburtenkontrolle?

 

4. Wie sollte eine glaubwürdige Aufklärung der Bevölkerung über Geburtenkontrolle in der sog. Dritten Welt erfolgen? Schließlich verfolgen fast alle Industriestaaten intern eine extrem geburtenfördernde Politik. Sollten wir unser Verhalten - nicht zuletzt  wegen der eigenen Glaubwürdigkeit - ändern?

 

5. Hilfsorganisationen sollten sich ausschließlich durch freiwillige Zahlungen und andere freiwillige Leistungen der Bevölkerung tragen. Das muß die Annahme von gerichtlich verhängten Bußgeldern aber auch  Spendengeldern, die der Spender von seiner Steuerschuld zu Lasten der Allgemeinheit absetzen kann, einschließen.

 

6. Hilforganisationen wie UNICEF, Welthungerhilfe etc. sollten ihre Tätigkeit einstellen, die staatliche Entwicklungshilfe sollte abgeschafft werden. Solche Einrichtungen degradieren die Menschen in der sog. Dritten Welt auf Dauer zu Almosenempfängern und machen sie von den Industrienationen abhängig, was gefährlich sein kann, da die dauerhafte Zahlungsfähigkeit der Industrienationen auch nicht mehr sichergestellt ist. Es wäre besser statt dessen den Menschen in der sog. Dritten Welt gerechte Preise für ihre Waren und Dienstleistungen zu zahlen. Diese Lösung wäre für die Industriestaaten zwar zunächst teurer, aber letzten Endes würden wir später alle von einer gerechteren Welt profitieren.
 
7. Bitte denken Sie einmal 50 Jahre zurück. Was hätte man damals aus heutiger Sicht der Dinge besser machen können?