Bevölkerungsreduktion ...oder: 20 Millionen Deutsche wären genug!
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Die Ausgangssituation:

* Innerhalb des 20. Jahrhunderts hat sich die Erdbevölkerung vervierfacht von 1,5 auf 6 Milliarden Menschen

* Das Bevölkerungswachstum beträgt zur Zeit ca. 75 Millionen Menschen im Jahr

* Dazu gibt es jährlich etwa 50 Millionen Abtreibungen

Was soll nun geschehen?

 

Im Jahre 1850 überschritt die Erdbevölkerung erstmals die 1 Milliarden Grenze. Dann setzte massiv die technische Revolution ein, das Industriezeitalter begann. Aber auch ein gewisser sozialer Fortschritt war schon zu verspüren. Während im Mittelalter die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen noch bei nur 30 Jahren lag, betrug sie zur Zeit der Reichsgründung 1871 bereits 50 Jahre. Bis zur Jahrhundertwende im Jahre 1900 wuchs die Erbevölkerung auf 1,5 Milliarden Menschen.


Erinnern Sie sich vielleicht noch an das Jahr 1900? Vielleicht haben auch Sie noch alte Fotos aus dieser Zeit irgendwo im Keller liegen.
Im Jahre 1900 wurde mein Großvater Alfred geboren - so lange ist das also noch gar nicht her...

Das Bevölkerungswachstum fand zu jener Zeit vorrangig in den europäischen Industriestaaten und in Nordamerika statt, weniger jedoch in der heute so genannten "Dritten Welt".

<<<Eine kinderreiche deutsche Familie aus dem Ruhrgebiet. Zu der damaligen Zeit war das nichts ungewöhnliches.


Die 1950ger Jahre
Nur gut ein halbes Jahrhundert später, als ich geboren wurde (Jahrgang 1955), erreichte die Erdbevölkerung mit 3 Milliarden Menschen die Schwelle zur Überbevölkerung. Überbevölkerung entsteht, wenn für einen Menschen weniger als 10.000 m² Ackerland zur Verfügung steht. Zwei verheerende Kriege, die die Welt zwischenzeitlich über sich ergehen lassen mußte, dazu noch zahlreiche kleinere Kriege, Völkermorde etc. konnten die Verdoppelung der Erdbevölkerung nicht verhindern.

Problembewußtsein? Fehlanzeige! Mao Tsetung meinte, es könne gar nicht genug Menschen geben, solange sie in einem kommunistischen Land lebten. De Gaulle träumte weiter davon, aus Frankreich ein Volk mit 100 Millionen Menschen zu machen. Die DDR litt sehr darunter, als einziges Land der Erde einen Bevölkerungsrückgang zu haben. Die Idee des Imperialismus war zu der Zeit noch sehr wach, und der Wachstumsfetischismus erfaßte sowohl Diktatoren als auch demokratische Politiker.

Die 1970ger Jahre
Seit dem Jahre 1972 hatte die Bundesrepublik kein natürliches Bevölkerungswachstum mehr, die Auswirkungen des "Pillenknicks" waren zu spüren. Die DDR hatte mit ihrer massiv geburtenfördernde Politik höhere Geburtenraten als die Bundesrepublik erreicht, konnte jedoch auf Dauer die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerung nicht mehr befriedigen. Die tatsächliche Arbeitslosigkeit der DDR lag bei etwa 20 - 30 %, war also etwa doppelt so hoch wie im Westen. Nur verstand es die DDR, diesen Sachverhalt zu kaschieren, und behielt ihre verfehlte Bevölkerungspolitik bei, was aber letzten Endes zum Untergang des Staates 1989 geführt hat.

Im Westen versuchte man die Bevölkerungszahl durch Öffnung der Grenzen für gebärfreudige Einwanderer auf hohem Niveau zu halten. In Folge dessen und in Folge der verfehlten westlichen Bevölkerungspolitik der 1950ger und 1960ger Jahre, stieg auch hier die Zahl der Arbeitslosen dramatisch an. Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass es heute in der Bundesrepublik (alte Länder) sogar mehr Beschäftigte gibt als 1963. 1963 hatten wir aber nur 200.000 Arbeitslose bei 600.000 offenen Stellen, also Überbeschäftigung. Dem Mangel an Arbeitnehmern hätte man damals besser durch verstärkte Rationalisierung und durch die Verlagerung von Arbeitsplätzen in das Ausland begegnen sollen, statt nach mehr deutschen und ausländischen Menschen zu rufen.

 

Egal, welche Partei regiert, an den Gesetzmäßigkeiten des Marktes kommt niemand vorbei.

Doch alle drücken sich davor, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen: Bevölkerungsreduktion!

Heute im Jahre 2009 haben wir offiziell - inoffiziell etwa doppelt so viele - ca. 5 Mio. Arbeitslose in der neuen Bundesrepublik. Den Politikern fällt zur Lösung des Problemes nicht Besseres ein, als Arbeitslose zu schikanieren und sie zu zwingen zu Dumpinglöhnen zu arbeiten.
Um die Arbeitslosigkeit jedoch wirkungsvoll bekämpfen zu können, brauchten wir neue zusätzliche Arbeitsplätze, die auch angemessen bezahlt werden. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort "zusätzliche", denn sonst gäbe es nur einen reinen Verdrängungswettbewerb, durch den ein Arbeitsloser einem anderen seinen Arbeitsplatz wegnehmen würde.
Um zusätzliche Arbeitsplätze schaffen zu können, brauchten wir jedoch Wirtschaftswachstum. Doch es gibt nun einmal kein unbegrenztes Wachstum, das ist so sicher wie ein Naturgesetz. Die Grenzen des (Wirtschafts-)wachstums sind jedoch weitgehend erreicht, teilweise sogar überschritten, so dass eine Rezession droht. Die Wiedererlangung der Vollbeschäftigung wird daher nur auf dem Wege der Bevölkerungsreduktion zu erreichen sein.

Mögliche Gegenargumente:
Ein Bevölkerungrückgang schwächt die Nachfrage und erhöht damit die Arbeitslosigkeit. Kinder sind schließlich auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Die Nachfrage hängt jedoch nicht von der Bevölkerungszahl ab, sondern von dem Geld, das den Menschen für Konsumzwecke zur Verfügung steht. Andernfalls müßten ja die Leute in Afrika oder Indien alle steinreich sein. Den Geburtenrückgang kann man nutzen, um die Qualität der Versorgung der Kinder zu verbessern: Kleinere Schulklassen, kostenfreies Studieren etc.. Qualität muß Vorrang haben vor Quantität.

Der Beginn der Ökologiebewegung in den 1970ger Jahren
brachte keine wesentliche Besserung der Lage. Die erste Ölkrise von 1973 regte aber viele Menschen zum Umdenken an. Man muß nicht unbedingt einen Straßenkreuzer fahren, ein Kleinwagen reicht ja normalerweise auch. Die Straßenbahn und das Fahrrad erlebten eine Renaissance. "Weniger ist oft mehr", das Motto der Ökologiebewegung wurde jedoch bald pervertiert. Ausgerechnet die Ökologen betrieben die Öffnung der Grenzen für Einwanderer der überbevölkerten Bundesrepublik. Fortschritte blieben so natürlich aus.

Damit Sie mich nicht falsch verstehen, ich bin nicht grundsätzlich gegen Einwanderung, aber es kann nicht angehen, dass es ständig ein krasses Mißverhältnis zwischen der Zahl der Einwanderer und der Zahl der Auswanderer gibt. Abgesehen davon halte ich es für völlig verantwortungslos, Menschen in´s Land zu lassen, denen wir hier keine Existenz bieten können. Offene Grenzen können wir uns nur gegenüber den Ländern leisten, in denen vergleichbare Lebensbedingungen bestehen.

1967 brauchte ein Farbfernseher so viel Strom wie ein Heizofen, heute gibt es Achtzylinder, die mit 10 Litern Sprit auf 100 km auskommen. Doch alle erfolgreichen Maßnahmen zur Energieeinsparung blieben seit Jahrzehnten wegen des Bevölkerungswachstum leider vollkommen wirkungslos. Heute, im Jahre 2009, verbrauchen wir mehr Energie und Resourcen als je zuvor. ...und die Erdbevölkerung wächst unaufhörlich weiter und weiter.

Mögliche Gegenargumente:
Überbevölkerung und Bevölkerungswachstum ist nur ein Problem der sog. Dritten Welt. Die Bevölkerung des klassischen Industriestaaten geht hingen schon seit Jahren langsam zurück und kann nur noch durch Einwanderer aus Drittstaaten stabil gehalten werden. Das System der sozialen Sicherheit (Renten etc.) kann in den Industriestaaten sonst nicht mehr aufrecht gehalten werden.
Doch die Bevölkerung der Industriestaaten verbraucht die meisten Energie und Resourcen, hier wäre also das Einsparpotential am größten. Die effektivste Einsparung von Energie ist die Geburtenkontrolle. Jedes Kind weniger bringt eine Energieersparnis im Heizwert von 5.000 Tonnen Öl. Daneben verfügen die (europäischen) Industriestaaten nur über eine relativ geringe Landfläche und sind daher überbevölert. Die soziale Sicherheit wird durch die anhaltend hohe Massenarbeiotslosigkeit gefährdet, dabei ist der Bevölkerungsrückgang die einzige Möglichkeit zu Wiederherstellung der Vollbeschäftigung.
Zudem überaltert die Bevölkerung in den Industriestaaten mehr und mehr.
Das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt wegen des medizinischen Fortschritts und der verbesserten Hygiene. Die Zahl der Kinder hat hingegen keinen Einfluß auf das Durchschnittsalter, zumal die Kinder von heute ja schließlich auch einmal alt werden.
Die Grenzen des Wirtschaftswachstums sind noch lange nicht erreicht. Darüber hinaus werden Not und Elend in der Welt weniger durch die Überbevölkerung sondern eher durch eine ungerechte Weltwirtschaftsordnung, eine ungerechte Verteilung des Reichtums, verursacht.
Eine "gerechte Verteilung" der Güter - was man auch immer darunter verstehen will - würde in letzter Konsequenz nur Armut für alle bedeuten und viele Menschen und Staaten aus ihrer Eigenverantwortung entlassen. Grundsätzlich ist jeder Staat nur für die soziale Absicherung seiner eigenen Bürger/innen verantwortlich. Das wäre fatal.
Die Belastbarkeit der Erde ist mit derzeit knapp 7 Milliarden Menschen noch lange nicht erreicht. Theoretisch könnte die Erde bis zu 20 Milliarden Menschen ernähren.
Darüber gibt es die unterschiedlichsten Theorien, die von einer bis 20 Milliarden reichen. Aber selbst, wenn die Erde 20 Milliarden Menschen verkraften könnte, müßten wir uns die Frage nach der Lebensqualität stellen. Woher sollen wir für all diese Menschen Arbeitsplätze nehmen? Wer soll die dann produzierten Waren und Dienstleistungen dann kaufen? Wie kann der Staat auf Dauer ein Millionenenheer an Arbeitslosen unterhalten? Woher sollen wir den Lebensraum für weitere gigantische Städte nehmen ohne die Natur noch weiter zu zerstören? Die Energieprobleme könnten wir durch die friedliche Nutzung der Kernfusion lösen, aber die weitere Aufheizung der Erdathmosphäre wäre unvermeidlich: Abschmelzende Pole, Überschwemmungen, weitere Verringerung des Lebensraumens.
Das Verlangen nach Bevölkerungsreduktion hat in Wahrheit nur den Zweck, die Menschen besser kontrollieren zu können.
Weniger Menschen sind nicht unbedingt leichter zu kontrollieren, sonst dürften kleinere Staaten ja keine Probleme mit der Kontrolle ihrer Bürger haben. Wichtiger für den Machterhalt der Obrigkeit ist es, Vorgaben zu schaffen, die ihrer Bevölkerung ein Leben in zumindest relativer ökonomischer Sicherheit erlauben. Wer zufrieden und versorgt ist, der denkt nicht unbedingt an die große Revolution. Allerdings ist hier eine gewisse Vorsicht am Platze: All zu gut darf es den Menschen auch nicht gehen, denn dann bekommen sie Langeweile. Aber mehr zu diesem Thema demnächst: hier.

FAZIT:
ES SOLLTEN KÜNFTIG NUR NOCH SO VIELE KINDER GEZEUGT / EMPFANGEN WERDEN, WIE ES AUS ÖKOLOGISCHEN UND ÖKONOMISCHEN GRÜNDEN VERTRETBAR IST.

EIN DURCHSCHNITTSWERT VON 0,8 KINDERN PRO FRAU WÄRE IDEAL.

 

Konstruktive Lösungsvorschläge zur Bevölkerungsreduktion:

 

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten zur Bevölkerungsreduzierung: Krieg, Völkermord und Geburtenkontrolle.
Wir haben die Wahl, ob wir die Bevölkerung mit unvernünftigen Mitteln (Krieg, Völkermord) oder mit humanen Mitteln, der Geburtenkontrolle, reduzieren wollen. Ich persönlich trete eindeutig für die Geburtenkontrolle ein, aber ich allein kann das nicht entscheiden.
In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass es zur Sache unerheblich ist, ob ein Völkermord direkt von uns Menschen oder indirekt durch menschliches Versagen von der Natur etwa in Form von Seuchen ausgeübt wird. Die Folgen wären in jedem Fall verheerend und würden alle historischen Ereignisse übertreffen.
Wer gegen Geburtenkontrolle ist, ist zwangsläufig für Krieg und Völkermord, denn weitere Alternativen gibt es nicht.
Die Verpflichtung, sich um Geburtenkontrolle zu kümmern, ergibt sich somit aus den allgemeinen Menschenrechten.

WEITERE HILFREICHE MASSNAHMEN WÄREN:

* Verbesserte sexuelle Aufklärung weltweit. Meine Mutter (Jahrgang 1925) sagte mir einmal, als junges Mädchen habe sie geglaubt, sie könne ein Kind bekommen, wenn sie einen Mann küßt. Woher hätte sie es besser wissen sollen?

* Kostenfreier Zugang zu allen Verhütungsmitteln für alle Menschen.

* Verhinderung von Abtreibungen durch vorbeugende Empfängnisverhütung. Alle andere Methoden zur Reduzierung von Schwangerschaftsabbrüchen sind untauglich, da sie das Bevölkerungswachstum noch weiter erhöhen würden.

* Es dürfen nur noch so viele Kinder geboren werden, wie es aus ökonomischen und ökologischen Gründen vertretbar ist. Das wären derzeit etwa 0,8 Kinder pro Frau.

Mögliche Gegenargumente:
Es ist menschenverachtend, Kinder nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Ideelle Motive sind vorrangig gegenüber wirtschaftlichen Erwägungen.

Selbstverständlich ist auch die echte Liebe zu Kindern eine unabdingbare Vorraussetzung dafür, dass man Kinder haben darf. Doch nicht jeder von uns ist dazu geeignet, ein guter Vater bzw. eine gute Mutter zu sein. In solchen Fällen wäre der vollständige Verzicht auf eigene Kinder die bessere Lösung.
Aber auch wer die Bedingung ein guter Vater / Mutter zu sein trefflich erfüllt, trägt Verantwortung seinem Kind ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Man kann keinem Kinde zumuten, sein Leben lang von Hartz IV leben zu sollen, zumal die dauerhafte Zahlungsfähigkeit des Staates in Frage steht. Dieser Verantwortung kann man gegenüber mehreren Kindern in keinem Fall gerecht werden. Selbst wenn die eigenen Kinder eine Existenz finden werden, ginge das immer zwangsläufig auch zu Lasten anderer, die dann auf der Strecke bleiben.

* Anwendung von Zwangsmitteln gegen uneinsichtige Personen (Zwangssterilisierungen spätestens nach dem dritten Kind, Zwangsadoptionen etc.) Vorsätzliche aber auch fahrlässig unterlassene Geburtenkontrolle muß als Kriminalität definiert werden.

Mögliche Gegenargumente:
Die Anwendung von Zwangsmitteln würde zu tief in die Persönlichkeitsrechte des Betreffenden eingreifen. Die Sexualität gehört zur Intimsspähre des Menschen und eine äußere Regulierung verbietet sich daher von selbst. Die Menschenrechte und das natürliche Recht auf Fortpflanzung würden verletzt. Darin darf sich der Staat nicht auch noch einmischen.
Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens, dass Mord, Vergewaltigung, Raub, Erspressung und ähnliche Delikte nicht toleriert werden dürfen, und dass die Täter in angemessener Weise zu bestrafen sind. Geschähe das nicht, würde das Rechtsbewußtsein der Bevölkerung in empfindlicher Weise gestört und der innere Friede wäre gefährdet. Auch eine vorsätzlich oder fahrlässig unterlassene Geburtenkontrolle muß als Kriminalität definiert werden.
Geburtenkontrolle würde in der Praxis niemals auf freiwilliger Basis funktionieren, dazu sind wir Menschen noch immer zu sehr triebgesteuert. Zudem ist es absehbar, dass sich insbesondere religiöse Menschen, politische Extremisten und Rassisten ohnehin nicht freiwillig um Geburtenkontrolle kümmern werden. Ein Großteil unserer Nachkommenschaft würde also von jenen gezeugt / empfangen werden und entsprechend indoktriniert, was für Staat und Gesellschaft verhängnisvolle Folgen hätte.

* Abschaffung des priviligierten Schutzes von Ehe und Familie. Ein Rechtsstaat ist dazu verpflichtet, alle Formen von Lebensgemeinschaften gleich zu behandeln. Eine steuerliche Begünstigung von Familien traditioneller Art ist abzulehnen.

* Zahlung von Kindergeld nur noch für das erste Kind. Die Gewährung von Kindergeld ist ethisch äußerst bedenklich, da es an eine moderne Form des Menschenhandels erinnert.
Statt dessen sollte das eingesparte Geld in Bildungseinrichtungen für Kinder investiert werden.

* Verbot von künstlichen Befruchtungen. Eine künstliche Befruchtung ist eine Perversion der Medizin. Es ist Aufgabe der Medizin, das Leben und die Gesundheit der Menschen zu bewahren sowie als Ersatz für die frühere natürliche Auslese Techniken für die Empfängnisverhütung zu entwickeln, nicht aber zusätzliches, überflüssiges Leben zu produzieren.

* Vollständige Enttabuisierung der Homosexualität in moralischer und rechtlicher Hinsicht. Eine darüber hinaus gehende Forderung nach Förderung der Homosexualität wäre allerdings unsinnig. Es ist von der Natur vorgegeben, ob man homosexuell ist oder nicht, man selbst hat darauf keinen Einfluß.

* Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, egal ob ein Bürger nun arbeitet oder nicht. Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens ist schon allein aus pädagogischen Gründen erforderlich, damit die Obrigkeit endlich begreift, dass Menschen in erster Linie ein Kostenfaktor und erst nachrangig ein Macht- und Produktionsfaktor sind.

* Verbot der Zwangsarbeit in jeglicher Form, also auch sog. 1. EUR Jobs für Arbeitslose, Wehr-, bzw. Zivildienst. Begründung wie oben.

* Ausweisung von Ausländern (= Bürger aus Nicht EU - Staaten), die sich nicht um Geburtenkontrolle kümmern. Es ist klar, dass Ausländer, die Straftaten begangen haben, ausgewiesen werden müssen.


 

ALLGEMEINE, SONSTIGE GEGENARGUMENTE:

Die Forderung nach Bevölkerungsreduzierung erinnert mich sehr an braune Zeiten. Wir wollen so etwas doch nicht noch einmal mitmachen, oder?

Der Hinweis auf vermeintliche Nazi - Methoden ist in unserem Lande populär, um notwendige Diskussionen abzublocken, zum Beispiel auch beim Thema "Sterbehilfe". So einfach dürfen wir es uns nicht machen.
Die Bevölkerungspolitik der Nazis hatte in Wahrheit eine vollkommen andere Zielsetzung. Die Nazis wollten lediglich bestimmte Bevölkerungsgruppen (Juden, Homosexuelle etc.) stark reduzieren und nach Möglichkeit ganz eleminieren, während sich die von den Nazis erwünschten "arischen Herrenmenschen" drastisch vermehren sollten, um die Erde beherrschen zu können.
Zur Erreichung dieser Ziele war den Nazis jedes Mittel recht, vom Völkermord in einem Fall bis hin zur geplanten Vielweiberei bei den Ariern.

Verantwortungsbewußte Bevölkerungpoltik zielt jedoch darauf ab, jede Bevölkerungsgruppe und jeden einzelnen Menschen in die Pflicht zu nehmen, einen angemessenen Beitrag zur Bevölkerungsreduktion zu leisten.


 

Der destruktive Einfluß der Kirchen / Religionen:

Die Kirchen wollen ihre Macht zumindestens erhalten. Damit eine Kirche oder Religionsgemeinschaft von Staat und Gesellschaft Ernst genommen wird, braucht sie viele neue Mitglieder. Dafür ist der Kirche jedes Mittel recht, wie etwa Zwangstaufen und Beschneidungen von Kindern.
Die Kirche will daher, das möglichst viele Kinder geboren werden. Daher steht die Kirche der Geburtenkontrolle ablehnend bis feindlich gegenüber. Aus diesem Grunde lehnt die Kirche auch Abtreibungen ab, nicht etwa aus moralischen Motiven. In jenem Falle müßte sie sonst Kirchenmitglieder, die sich nicht um vorbeugende Empfängnisverhütung kümmern, exkommunizieren.
Auch die Kirchenfunktionäre sind gewiß keine dummen Menschen. Ihnen sind die Probleme, die sich durch die eskalierende Überbevölkerung der Erde ergeben, mit Sicherheit hinreichend bekannt.

Doch die Kirchenfunktionäre wissen genau, dass die Kirchen und Religionen gegenüber dem weiter fortschreitenden Atheismus keine Chance haben. Die Religionen und die damit verbundenen Kirchen werden also langfristig zu Grunde gehen, jedoch zumindest sehr stark an Bedeutung und Macht verlieren. Diese Entwicklung erfolgt seit Jahrhunderten konsequent gradlinig und ist nicht mehr aufzuhalten. Deshalb nimmt die Kirche mit ihrer Gegnerschaft zu Geburtenkontrolle den Untergang der Menschheit zumindest billigend in Kauf.
Diese Kritik richtet sich ausdrücklich gegen alle Kirchen, egal ob christlich, moslemisch, jüdisch etc.. Lediglich der Bhuddismus hat eine etwas aufgeschlossenere Einstellung gegenüber der Geburtenkontrolle.
Der destruktive Einfluß der Kirchen - nicht nur im Bereich der Geburtenkontrolle - läßt sich nur vermindern, wenn wir der Kirche vermehrt unsere Unterstützung versagen. Ich rate daher sowohl nicht-religiösen als auch religiösen Menschen dringend zum Kirchenaustritt.

 

Kriege und Völkermorde

Kein vernünftiger Mensch will Kriege und Völkermorde. Aber es reicht eben nicht aus, solche Missetaten verbal abzulehnen. Wenn wir künftige Kriege und Völkermorde vermeiden wollen, müssen wir uns mit deren Ursachen auseinandersetzen.
Da hilft ein Blick in unsere Geschichte. Im 12. Jahrhundert verlor Deutschland in Folge von Hungersnöten und Seuchen die Hälfte seiner Einwohner.

Doch diese Hungersnöte und Seuchen wurden im Regelfall durch Kriege ausgelöst. Bauern konnten ihre Felder nicht mehr bestellen, weil sie Kriegsdienst leisten mußten. Zusätzlich wurden Ernten durch Sabotageakte zerstört. In Folge dessen ging die Nahrungsmittelproduktion zurück, und es brachen Hungersnöte aus. Die vom Hunger geschwächten Menschen fielen dann anschließend leicht den Seuchen zum Opfer, die wirkungsvoll ganze Landstriche entvölkerten.
Bis zum Beginn des Industriezeitalters wechselten ständig Phasen der Bevolkerungszunahme in Friedenszeiten und der Bevölkerungsabnahme in Kriegszeiten.
Im 20. Jahrhundert haben wir die Erfahrung gemacht, dass nur noch der erste Weltkrieg im Deutschen Kaiserreich einen hohen Sterbeüberschuß brachte, hingegen hatte das Großdeutsche Reich während des zweiten Weltkrieges sogar ein natürliches Bevölkerungswachstum vorzuweisen. Lediglich im schlimmsten Kriegsjahr 1944 gab es einen leichten Sterbeüberschuß. Auf der anderen Seite verlor Belgisch Kongo während seiner Kolonialzeit die Hälfte seiner Einwohner.
Bedeutet das nun, dass heute Kriege und Völkermorde ein ungeeignetes Mittel zur Bevölkerungsreduktion wären? Leider nicht, denn es zeigt nur, welche furchtbaren Kriege und Völkermorde, die alles bislang Erlebte weit in den Schatten stellen würden, heute notwendig wären, um das Bevölkerungswachstum auch nur zu stoppen:
* Die Bevölkerungsverluste des zweiten Weltkrieges wären bei dem heutigen Bevölkerungswachstum schon nach 8 Monaten wieder kompensiert
* Die Bevölkerungsverluste des NS - Völkermordes sogar schon in knapp 2 Monaten!
Die Kriege und Völkermorde des 20 Jahrhunderts haben zwar eine Vervierfachung der Erdbevölkerung nicht verhindern können, aber ohne alle dem wäre es noch schlimmer gekommen! Wenn es in der Geschichte der Menschheit niemals Kriege und Völkermorde gegeben hätte, würden schon lange keine Menschen mehr existieren.
Diese Fakten dürfen wir nicht ignorieren. Wir sollten uns aber darüber freuen, dass wir heute die Möglichkeit haben, künftige Kriege und Völkermorde durch aktive Geburtenkontrolle zu verhindern. Ob wir uns dieser Verantwortung stellen, wird die Zukunft der Menschheit entscheiden.